Die Osterrieder-Krippe in der Pfarrkirche Genderkingen

Ein Kleinod besitzt die Pfarrkirche St. Peter und Paul Genderkingen mit der von dem "akademischen Bildhauer" Sebastian Osterrieder (1864-1932) kurz vor dem Ersten Weltkrieg geschaffenen Krippe. Die Donauwörther Zeitung berichtete am 8. Dezember 2007:

Zu den Kostbarkeiten der Enderle-Kirche in Genderkingen zählt die Osterrieder-Krippe. Sie steht links neben dem rechten Seitenaltar. Karl Harsch und Reiner Pfaffendorf haben dem Werk nun ein Denkmal gesetzt. Sie gestalteten gemeinsam ein Buch, das in Bild und Text den Werdegang und die Schönheit der Krippe dokumentiert.

Deutlich wird auch, wie Sebastian Osterrieder dachte und arbeitete. Er hat mehrere Reisen nach Palästina unternommen, was seinen 36 Krippenfiguren orientalischen Charakter verlieh.

Die Nahaufnahmen im Buch machen deutlich, wie Osterrieder den Figuren Leben einhauchte, sie in gefühlvolle Wesen verwandelte und wie er mit ihnen die Geschichte von Christi Geburt nachvollziehbar machte. Auch über die Geschichte der Krippen im Allgemeinen, über historische Hintergründe und unterschiedliche Ansätze schreiben Harsch und Pfaffendorf.

Der Preis pro Band ist mit acht Euro pro Band bewusst niedrig gehalten. Zum weiteren Verkauf liegt der Band dann in der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank in Genderkingen auf. Die Auflagenhöhe ist auf 400 Stück limitiert.

 

Die nachfolgenden Bilder, die einen Eindruck von der Arbeit des Künstlers geben sollen, stellte Reiner Pfaffendorf, Mitautor des Büchleins "Auf dem Weg nach Bethlehem - Osterrieder-Krippe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Genderkingen", zur Verfügung.


Blick in die weihnachtliche Pfarrkirche, am rechten Seitenaltar ist linkerhand die Krippe aufgebaut.

Bei der Genderkinger Krippe handelt es sich um eine volkstümliche ruinenkrippe mit 36 bekleideten Figuren, Putten und Schafen.

 


Hirte

Putten

Caspar, eine der drei Weisen (Könige)

Caspar aus anderem Blickwinkel

Caspar, eine der drei Weisen (Könige)
Mohrenknäblein

Übersicht über die Bildseiten auf www.genderkingen.de

17.12.2007 / AR